15-jährige Nachwuchsrennfahrerin mit TV-Interview in Rechnitz, Porsche-GT4-Training am Slovakia Ring und McLaren-Einladung nach Cremona

Österreichs neuer „Bergkristall“ im Motorsport:

Für die erst 15-jährige Lena Pichler aus dem Burgenland war der 2. Juli 2026 ein weiterer besonderer Tag auf ihrem Weg in den internationalen Motorsport.

Erstmals stand die junge österreichische Nachwuchsrennfahrerin für den ORF vor der Kamera. Das Interview wurde auf der Kart-Rennstrecke in Rechnitz aufgezeichnet – und das auf besonders authentische Weise: Die ORF-Redakteurin und Lena saßen jeweils in einem Kart und führten das Gespräch direkt im motorsportlichen Umfeld. Die Ausstrahlung des Beitrags ist für die kommende Woche in Österreich geplant.

Auf die Frage nach ihrer Zukunft antwortete Lena klar und selbstbewusst:

„Ich will Werksfahrerin werden!“

Dass diese Aussage mehr ist als nur ein Traum, zeigt ihr aktueller Weg. Ihre ersten ernsthaften Motorsport-Schritte machte Lena in der Nachwuchsförderung von motorSPORTaktiv.at unter der Leitung von Robert Wagner. Dort lernte sie die Grundlagen des Kartsports, entwickelte sich Schritt für Schritt weiter und zählt inzwischen zu den spannendsten jungen Motorsporttalenten Österreichs.

Auch Patrick Schober, heute eines der großen österreichischen Rennfahrertalente und 2026 Fahrer in der McLaren Trophy, wurde durch motorSPORTaktiv.at auf seinem Weg entscheidend geprägt. Schober wurde zudem von McLaren in die Nachwuchsfahrer-Academy aufgenommen. Im September steht im McLaren-Werk in England die nächste wichtige Aussondierung an – dort werden jene Talente bewertet, aus denen künftig mögliche Werksfahrer hervorgehen können.

Nach dem ORF-Interview ging es für Lena direkt weiter zum Slovakia Ring. Da sie mit 15 Jahren natürlich noch keinen Führerschein besitzt, wurde sie von ihrem Opa zur rund zwei Stunden entfernten Rennstrecke gebracht. Von der Speedarena Rechnitz führte der Weg damit direkt weiter zum nächsten wichtigen Motorsport-Termin.

Dort standen weitere Testfahrten in einem Porsche GT4 und intensives Coaching durch Patrick Schober auf dem Programm. Aus dem TV-Interview wurde für Lena also nahtlos ein weiterer harter Trainingstag auf der Rennstrecke.

Am Slovakia Ring absolvierte Lena ein rund dreistündiges Intensivtraining – auf einer anspruchsvollen Strecke, in einem leistungsstarken Porsche GT4 und unter professioneller Anleitung.

„Die ersten Runden, wo Patrick auf dem Beifahrersitz saß, war er wieder ein wenig unruhig, weil ich mächtig Gas gab. Doch er zeigte mir wieder einige Tricks, wie man die Kurven über die Curbs anschneidet, wie man später bremst und wie man schneller aus den Kurven kommt. Das war eine sehr gute Schulung für mich für die Zukunft“, erklärte Lena nach dem Training.

Ein weiterer Höhepunkt steht bereits bevor: McLaren hat Lena Pichler zu ihren ersten Testfahrten im rund 560 PS starken McLaren Trophy Rennwagen am 4. August 2026 nach Cremona in Italien eingeladen.

Für die 15-jährige Österreicherin ist diese Einladung eine außergewöhnliche Anerkennung ihrer bisherigen Leistungen im Kart, in der Formula Predator und bei ihren ersten GT-Testfahrten.

Lena selbst sagt dazu:

„Ich bin so beeindruckt, dass ich von McLaren zu Testfahrten nach Cremona eingeladen wurde. 2027 möchte ich gerne in der McLaren Trophy Serie an den Start gehen. Bis dahin braucht es aber noch viel Arbeit – besonders bei der Sponsorenfindung.“

Lena Pichler trägt seit Anfang 2026 den Spitznamen „Bergkristall im Motorsport“. Ein Name, der immer besser zu ihrer Entwicklung passt: jung, klar, fokussiert, widerstandsfähig und mit außergewöhnlichem Potenzial.

Im Kartsport überzeugte sie bereits mit starken Ergebnissen, darunter ein Top-10-Ergebnis in Franciacorta in einem internationalen Feld mit 43 Teilnehmern. In der Formula Predator Serie in Italien gelang ihr bei ihrem ersten Formel-Rennwochenende in Varano als einzige Österreicherin und einziges Mädchen im Feld ein starker dritter Platz in ihrer Kategorie.

Aktuell bereitet sich Lena intensiv auf den nächsten Lauf der Formula Predator Serie vor. Parallel arbeitet sie in der Schule, in ihrer technischen Ausbildung, im Simulator und auf der Rennstrecke konsequent an ihrem Ziel.

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